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Wettkampfberichte von Vereinssportlern 

Ab sofort bieten wir Rennberichte, deren Sichtweise die Ergebnisse "aussgekräftiger" zeigen sollen. Dies soll vor allem auch die Leistung jedes einzelnen Sportlers, mit den Bedingungen des Rennens, stärker verdeutlichen. Dazu stellen wir hier mit der Angabe des Renntermins und Renntypes (Kriterium, Straßenrennen, Bahnrennen, Rundstreckenrennen, Zeitfahren) Berichte zur Verfügung. Die Berichte werden darüber hinaus nicht mehr nur den Nachwuchs betreffen, sondern auch die Elite-Fahrer und Hobbyfahrer berücksichtigen.


Crosslauf der U11 am 28.11. in Gera und 29.11. in Dornburg (von Ron Thaler)

Erfolgreiche Wochenendbilanz nach zwei Wettkämpfen!
8.45Uhr; 28.1.2009; Rautalschule in Jena. Ein roter Bus, der bei den Kindern sofort Platzreservierungen in der hintersten und in der vordersten Reihe hervor rief, stand parat um die acht, schon sehr lebendigen kleinen Läufer zum Crosslauf nach Gera zu kutschen. Nach einem ausgedehnten Haschespiel auf dem Parkplatz und kurzer Rücksprache mit den Eltern flogen sowohl die Rucksäcke als auch die Kinder auf ihre Plätze und wir starteten gen Osten.
Nach ca. einer dreiviertel Stunde Fahrt und angeregten Diskussionen über die Strecke, die Lauftaktik und der Tiere die an uns vorbeiflogen erreichten wir den Ort des Geschehens: die Radrennbahn des SSV Gera 1990 e.V.. Wir betraten das Gelände und die Jungs gingen erstmal in die Kabine und zogen sich um während ich die Startnummern besorgte. Danach trafen wir uns draußen wo es daran ging die Startnummern an der Kleidung zu befestigen. Alle waren der Meinung man könne es alleine, bräuchte keine Hilfe mit den Sicherheitsnadeln…nach dem wir doch fast jedem geholfen hatten (danke an Theos Papa), war ich froh, dass alle nach ihren Versuchen unverletzt ans Aufwärmen gehen konnten!
So liefen wir zusammen mit vielen anderen Vereinen die Strecke ab, so dass ich der Meinung war alle wüssten wo sie lang müssen, da auch keine weiteren Nachfragen folgten…weit gefehlt wie sich fünf Minuten vor dem Start herausstellte. Unsere kleinen Profis waren sich immer noch nicht sicher  wo genau es lang ging. Nach vielen Erklärungsversuchen und vollem Körpereinsatz meinerseits mussten alle zum Start und ihren Weg finden.
Nach einigen unklaren Ansagen des Veranstalters ging es los auf die anspruchsvolle Runde und unsere kleinen Stars hielten die Marschroute schnell an der Treppe zu sein um den Engpässen danach zu entgehen super ein.
Nach einer guten Leistung von allen kamen Plätze vom 6. Platz durch Jakob, knapp gefolgt von Oli auf dem 7. Platz, Theo auf einem ausgezeichneten 10.Platz  über ein Tripple auf dem 18., 19. und 20. Platz durch Johann, Friedrich und Tobi bis hin zum an dem Tag unglücklichen Elias der unterwegs den Schuh verlor und sich die Puste für die 2. Runde aufgehoben hatte, die es aber gar nicht gab. So kam er nicht über den 31 Platz hinaus, ärgerte sich aber selbst am meisten drüber und auch wir wissen das Elias viel mehr kann!
Nach dem Johann und Oli als auch Theo mit Eltern nach Hause gefahren sind, hatte ich vier total erschöpfte Läufer bei mir im Auto. Selbst Jakob hat erst wieder in Jena mit Reden angefangen…!
Gegen halb und um 2 wieder in Jena angekommen wurden alle abgeholt und wir nutzten den Abend zum regenerieren denn……:

……….am nächsten Tag trafen wir uns um halb 10 auf dem grauen Dornburger Berg. Jakob und seine Mutti waren die ersten und wie nicht anders zu erwarten war, stieg ich aus dem Auto aus und es ging die Tür des Autos neben mir auf und Flummi  Jakob eroberte sofort den Parkplatz für sich. Dabei wurde er wenig später assistiert von den ebenfalls bestens aufgelegten blonden Brüder. Denn auch Oli und Johann entdeckten den vorhandenen Platz auf dem Parkplatz schnell. Später stieß auch Julius Halank zu uns und damit war unsere Siegertruppe für den heutigen Tag komplett.
An dieser Stelle möchte ich auch den Eltern von Oli und Johann ein großes Lob aussprechen die ihr Wochenende sowohl in Gera als auch in Dornburg verbrachten und immer mit vollem Einsatz an dem Streckenrand dabei waren. Auch Theo`s Papa,  Julius`Familie und Jakob seine Mama waren ihren Kleinen eine tolle Hilfe vor Ort!
Zurück zum Rennen: Nachdem die Kinder, die Eltern und ich beeindruckt von der weitläufigen und anspruchsvollen Strecke alle Vorbereitungen getroffen hatte ging es um 10:30 Uhr an den Start und nach dem Beginn des U13 Rennens ging es für unsere Kämpfer los. Am Ende des langen Berges wartete Olis und Johanns Mutti und gab einen zusätzlichen Energieschub. Der Papa unserer zwei blonden Flitzer war überall und nirgends zu finden und nach dem Rennen auch ein wenig aus der Puste…Auch die anderen Eltern und ich waren voll bei der Sache und waren am Ende sehr zufrieden mit den erreichten Plätzen. Gerade Oli, Johann und Jakob konnten trotz des Laufes von gestern mit Platz 10, 9 und 17 überzeugen! Und auch Julius Halank lief einen klasse Cross.

Somit kann man doch sagen, dass sich unser Athletiktraining  bezahlt macht und alle die zum Wettkampf erschienen sind große Bereitschaft an den Tag gelegt haben und somit das erfüllt wurde was Daniel und ich uns von allen erwarten: Bereitschaft an die Grenze zu gehen! Und das haben alle zur vollsten Zufriedenheit erfüllt!

Danke an alle Sportler!

R.T.

Saison 2009/10 gestartet (Josef Wilhelm)

Am 31.10. stand nach der „Zeit der Erholung“ der erste Wettkampf der Saison auf dem Programm - das Crossrennen in Greiz. Die Sportler vom Jenaer Radverein mussten sich gar nicht verstecken, im Gegenteil, sie zeigten sich in guter Verfassung. Es musste mit dem Crossrad 4 Runden um den Tempelwald querfeldein gefahren werden. Anton Barth zeigte, dass seine Entwicklung weiter nach oben geht und setzte seinen Aufwärtstrend fort. Er wurde in einem spannenden Rennen starker 6. Auch Tim Stahlberg zeigte seine Stärke, auch wenn ein 2-maliges Herunterspringen der Kette verhinderte, dass er sein  ganzes Potential abrufen konnte. Er belegte am Ende den 12. Platz. Das Rennen hat etwas überraschend der Jenaer Johannes Ähnlich (RSC Jena) gewonnen, der sich in einem starken Finish gegen Franz Schuchmann (RSV Sonneberg) durchsetzte.

Rennbericht Napoleoncup 2009 (26. und 27.9.200, geschrieben von Benjamin Paul)
Das Highlight für jeden Jenaer Radsportler, der Napoleoncup, wurde für das „JENATEC-Rennteam“ des Jenaer Radvereins zu einer Triumphfahrt.
Am Saisonabschluss waren alle Fahrer hoch motiviert, besonders Benjamin Paul, der Organisator des letzt jährigen Napoleoncups, hatte sich viel vorgenommen.
Bei tollem Wetter wurde das kurze Rennen über 33km gestartet. Nach verhaltenen ersten Runden setzte sich Rene Fischer und  Franko Loreck auf dem Kopfsteinpflasterstück ab. Nur Benjamin Paul konnte oder wollte folgen. Auf den nächsten Runden leisteten die beiden Initiatoren der Flucht alle Arbeit, der Fahrer des „JENATEC-Rennteams“ wollte sich nicht an der Führung beteiligen, denn er hatte kein eigenes Interesse an der Fluchtgruppe. Trotzdem wuchs der Vorsprung auf 1:30 min an, im Feld kontrollierten das Team DKV Neff und JENATEC das Tempo, um ihre in der Spitze vertretenen Fahrer abzusichern. Im letzten Anstieg attackierte Benjamin Paul mit voller Kraft und konnte das Rennen im Sprint dann doch mit deutlichem Vorsprung für sich entscheiden. Auch die Teamwertung gewann das „JENATEC-Rennteam“ im ersten Rennen für sich.
Beim Zeitfahren am Nachmittag konnte Rene Fischer dann seine überlegene Leistung zeigen und gewann souverän. Benjamin Paul, Josef Wilhelm, Nick Nejkow und Tim Grunwald kamen alle unter die ersten 10 und sicherten sich damit auch die Mannschaftswertung.
Am nächsten Tag konnte das „JENATEC-Rennteam“ den zweiten Platz erreichen und kassierte 11 Sekunden Rückstand. Das abschließende Rundstreckenrennen war stark von taktischen Erwägungen geprägt, kein Team wollte wirklich aus der Deckung gehen und das Tempo machen. Erst auf der Zielgerade wurde es ernst und die prägenden Fahrer der kleinen Napoleoncuprundfahrt Fischer, Loreck und Paul beendeten das Rennen mit einem Sprint Mann gegen Mann. Auch hier hatte Benjamin Paul die schnellsten Beine.
Gewonnen hat das Rennen allerdings ein Mathias Juli, der sich auf dem letzten Kilometer auf und davon gemacht hatte und von dem gegenseitigen Belauern von „JENATEC-Rennteam“ und DKV Neff profitierte.
Das „JENATEC- Rennteam“ beendete den Cup mit Siegen in der Mannschaftswertung bei drei von vier Rennen und geht damit erfolgreich und zufrieden in die Winterpause.
Die Organisation des Rennens war vorbildlich, besonders die Auswertung erfolgte sehr schnell. Und besonders das fantastische Wetter machte den Napoleoncup 2009 zu einem tollen Sportereignis.

 
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