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Auch wenn seit Beginn des Vereinslebens der Schwerpunkt auf dem Straßenradsport lag, gab und gibt es wieder Interessenten und eine eigene Abteilung. Seit 2007 zeigen sich im MTB interessante Entwicklungen, die neben der Steigerung der Sportlerzahlen auch nachweisbare Erfolge in Deutschland zeigen. Grundlage dafür sind die „lebendigen“ und aktiven Kontakte zu Sven Heitmann in Jena, der mit seinem Radladen „Rad´n Roll“ ein interessantes Konzept verfolgt. Und als „Dankeschön“ unterstützenwir seit 2007 den „Rad´n Roll Bikemarathon“ in Jena. Die Erstauflage 2007 ist keine „Modeerscheinung“ geblieben, und der Wettkampf wird sich langfristig im Jenaer Sportkalender etablieren. Trotz dessen, dass die meisten MTB-Sportler über 18 Jahre sind, ist das Fahrtechniktraining verstärkt Bestandteil im Nachwuchstraining. Das Jahr 2008 konnten aktive Sportler mit zahlreichen Spitzenergebnissen beenden, so ist u.a. der Gewinner des „e-on Bikecup Thüringens“ über die 35 km-Distanz ein Fahrer aus unserem Verein, und zwar Alexander Valdiek. Aber auch Max Tschirpke mit seinem 2. Gesamtplatz im „Mitteldeutschlandcup Cross-Country“ bei der Wertung Junioren/Hobby beweist, die MTB´ler brauchen sich nicht hinter den Straßensportlern im Verein zu verstecken.
SAND IM GETRIEBE - ODER DAS HÄRTESTE MTB-RENNEN DER WELT Alexander Valdiek, seit 10 Jahren begeisterter Radsportler, hat sich einen Lebenstraum erfüllt. Er fährt in diesem Jahr vom 14.10. bis 6.11. nach Australien, um dort an der "CROCODILE TROPHY", der "Rally Paris-Dakar" des MTB-Sports teilzunehmen. Am 14.10. ging sein Flug von Frankfurt um 13:55, ihm bleiben dann ungefähr 5 Tage, um die Zeitumstellung und die Wetteränderung zu "verkraften".
Wir als Verein wollen Alexander aus der Ferne unterstützen, jeder kann seine Erfahrungsberichte hier aktuell (innerhalb von 24h) nachlesen. Am 13.10. stand ein Artikel in der OTZ Jena, den Text haben wir hier übernommen:
Von Frauke Wagner Jena (OTZ). Es ist die Rallye Dakar für Mountainbiker: Schwierige Etappen durch das australische Outback, durch Flüsse, die Berge hinauf und das alles bei brütender Hitze. Mittendrin wird ein Jenaer an seine körperlichen Grenzen gehen, für den guten Zweck.
Alexander Valdiek ist einer der mehr als 100 Starter, die vom 20. bis 29. Oktober in zehn Etappen, 1250 Kilometer, in Australien um die Crocodile Trophy kämpfen werden. In wenigen Tagen geht es in den Flieger Richtung Queensland. Ersatzmaterialien für das Mountainbike, spezielle kalorienreiche Nahrung und vieles mehr ist schon vorgeschickt worden.
"Mit der Teilnahme an dem Rennen erfülle ich mir meinen größten Traum", sagt der 35-jährige passionierte Radsportler und Abteilungsleiter Service am Universitätsklinikum Jena. Hartes Training und Selbstdisziplin seien der Schlüssel zum sportlichen Erfolg. So betreibt Valdiek seit mehr als zehn Jahren den Radsport und legt pro Jahr 8000 bis 12 000 Trainingskilometer zurück. Durch das kontinuierliche Training werden die Grundlagen geschaffen. "Das sind schon so um die 200 Kilometer, also drei bis sechs Stunden, die ich am Wochenende am Tag fahre. Dabei geht es über Berg und Tal, zum Beispiel Strecken nach Naumburg oder zum Kyffhäuser."
In Vorbereitung auf den australischen Busch hat Valdiek auch zahlreiche Rennen in der Umgebung absolviert. Das ist wichtig, um die nötige Rennroutine zu bekommen. Pro Etappe verbrennt der Körper mehr als 6000 Kalorien, mit speziellen Gels und Riegeln kann der Speicher während des Rennens wieder aufgefüllt werden. Im Gegensatz zum Straßenrennsport gibt es beim Mountainbiking aber kaum Erholungsphasen.
Unterstützt wird Valdiek von der Deutschen Sepsis Gesellschaft. Pro gefahrener Etappe gehen 500 Euro in die Spendenkasse. Geld, das der Deutschen Sepsishilfe und Sepsisforschung zur Verfügung gestellt wird. Durch die Partnerschaft mit dem Radsportler soll auch die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert werden. Eine Sepsis, also eine Blutvergiftung, ist die dritthäufigste Todesursache weltweit.
Foto: (c) Siegfried Fries, pixelio.de
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